Im Portrait: Leo Lipinski

Im Karate-Do gibt es diverse Stilrichtungen, wie bspw. das Goju-Ryu. Aber auch innerhalb des Goju-Ryu gibt es wiederum sogenannte Strömungen, die sich untereinander mehr oder weniger unterscheiden. Einer dieser Strömungen ist das Gojuryu Seiwakai, dessen prominenter Vertreter über Jahre hinweg LEO LIPINSKI war. Übrigens: Die Gojuryu-Strömung Seiwakai wurde durch SHUJI TASAKI begründet, welcher ein Schüler von... Weiterlesen →

Sensei Meitoku Yagi

»Ich rede nicht gern über Karate«, sagte MEITOKU YAGI. Er meint damit, er spreche ungern darüber, wie man einen Gegner mit Techniken besiegt oder wie du mit Karate gewinnen kannst und ähnliches. Es war auch eine der Lehren seines Meisters, CHOJUN MIYAGI. Es wird gesagt, Sensei MIYAGI habe keine eigentliche Geschichte gehabt, in der Heldentaten des... Weiterlesen →

Shiko Dachi

Der Shiko Dachi gilt als eine offene Bereitschaftsstellung. Übersetzt heißt Shiko so viel wie »vier Schenkel«, Shiko Dachi ist demnach der »Vier-Schenkel-Stand«. Die Füße befinden sich etwa in doppelter Schulterbreite nebeneinander und zeigen rund 45º nach außen. Die Knie werden dabei nach außen gedrückt und befinden sich fast über den Füßen. Beim Shiko Dachi ist darauf zu achten, schön tief zu stehen, so dass die... Weiterlesen →

Sanchin Dachi

Dem Sanchin Dachi wird vor allem im Gojuryu eine besondere Bedeutung beigemessen. So kommt ausschließlich diese Stellung in den beiden Katas (Sanchin und Tensho), die besonders repräsentativ für das Gojuryu sind, vor. Sanchin kann als »Drei Schlachten« oder auch »Drei Kriege« übersetzt werden, Dachi bedeutet schlicht »Stellung« respektive »Stand«. Der Sanchin Dachi kann demnach als »Dreikriegestellung« übersetzt werden.

»Otagai ni Rei« hier, »Sensei ni Rei« dort

Egal ob Otagani ni Rei, Sensei ni Rei oder auch Shomen ni Rei – jeder Karateka kennt zumindest einiger dieser Grüße. Doch: was bedeuten sie überhaupt? Eingangs kann gesagt werden, dass Rei im Grunde als Gruß zu verstehen ist. In Japan ist er in der Gesellschaft tief verankert. So wird er beispielsweise in der Schule benutzt. Erwähnt sei auch, dass der Rei im erzieherischen Sinne einen gewissen Wert einnimmt. So soll man angehalten sein, Respekt, Demut und auch Höflichkeit an den Tag zu legen. Durch das erhöhte Aufkommen des Rei im Training – und zumindest in Asien teils in der Schule – soll diese Einstellung anderen gegenüber verinnerlicht werden.

Shoto Niju Kun – Die 20 Regeln des Karate-Do

Seinerzeit stellte GICHIN FUNAKOSHI (sein Künstlername war Shoto) zwanzig Regeln für das angemessene Verhalten für Karateka auf, die im Übrigen der Charakterschulung dienen sollen. Die japanische Bezeichnung lautet Shoto Niju Kun – wörtlich übersetzt »die 20 Regeln des Shoto«. Sie sind mitunter auch unter der Bezeichnung Karatedô-Nijû-Jô bekannt.

Kata »Sanchin«

Die Sanchin ist eine der repräsentativsten Kata des Goju-Ryu. Geschaffen von KANRYO HIGAONNA lehrte er sie seinem Schüler CHOJUN MIYAGI, dem späteren Begründer des Gojuryu. Der Name Sanchin, bzw. Sanshin, kann folgendermaßen übersetzt werden: San steht für die Zahl »3«, Shin für »Pressen« bzw. »Heranziehen«.

Willkommen beim gojuryu info – Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog. Von Zeit zu Zeit werde ich hier Artikel zur Stilrichtung Goju-Ryu veröffentlichen. Von der Historie über technische Aspekte bis hin zur Philosophie hinter dieser Kampfkunst. Daneben beschäftige ich mich aber auch im Allgemeinen mit der Kampfkunst des Karate-Do. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen. Gern könnt ihr Kommentare abgeben... Weiterlesen →

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