Mündliche Geschichten über Kanryo Higaonna, überliefert von seinem Schüler Seiko Higa

von Akio Kinjo Ich begann 1955 an der Ryukyu Universität Karate zu erforschen, stellte aber bald fest, dass es aufgrund einer kleinen Anzahl von Büchern oder schriftlicher Materialien über Karate sehr schwierig oder fast unmöglich ist. Ich besuchte die Universitätsbibliothek und viele andere große Bibliotheken, um wertvolle Bücher über Karate zu beziehen, aber ich konnte... Weiterlesen →

Ura Kake Uke

Neben dem Yoko Uke und dem Kake Uke gehört der Ura Kake Uke zu den gängigsten Abwehrtechniken auf chudan-Höhe (Brust- und Bauchbereich). Ins Deutsche übersetzt versteht man unter Ura Kake Uke eine »umgekehrte Hakenabwehr« (Ura = umgekehrt, Kake = Haken, Uke = Abwehr). Die Ausgangsposition gleicht derer des Yoko Uke, abgesehen von der Haltung der Hände: Die abwehrende Hand ist geöffnet, die Finger dabei... Weiterlesen →

Yoko Uke

Zu den ersten zu erlernenden Abwehrtechniken im Gojuryu gehört der Yoko Uke. Weithin (vor allem im Shotokan) ist die Bezeichnung Uchi Ude Uke und teilweise auch Chudan Uke verbreiteter. Übersetzt ins Deutsche bedeutet Uchi so viel wie »innen« und Ude »Arm«; Uke steht auch für die »Abwehr« – es handelt sich also um eine »innere« Armabwehr. Die Ausgangsposition des Yoko Uke stellt sich wie... Weiterlesen →

»Dancing Old Man«

Der tanzende alte Mann von Kiyohiko Higa Spricht man über den Zusammenhang zwischen Karate und Okinawanischen Tanz, erinnert mich das an eine interessante Geschichte, die ich von meinem Vater, SEITOKU HIGA, erzählt bekam. Vor langer Zeit gab es einen Karateka namens MACHAA BUNTOKO oder KINJO MATSU im Dorf Itoman (Okinawa). Er wurde im Jahr 1867 geboren. Die... Weiterlesen →

Kake Uke

Unter dem Kake Uke versteht man eine seitliche Hakenabwehr, die auf mittlerer Stufe angewandt wird, d. h. zur Verteidigung des Brust- und Bauchbereichs (chudan). Abgesehen vom Gojuryu ist diese Abwehr unter anderem im Shitoryu, Shorinryu, Shotokan und Wadoryu anzutreffen. Im Rahmen des Kihon stellt sich die Ausgangsposition wie folgt dar: Die abwehrende Hand ist geöffnet, die Finger bleiben... Weiterlesen →

Kata »Tensho«

Tensho bedeutet so viel wie »Drehende Hände« oder auch »Sechs Formen«. Die »sechs« Formen sollen einer Legende nach für sechs chinesische Staaten (Han, Chao, Wie, Ch’u, Yen und Chi) stehen, aus denen die Han-Dynastie 206 vor Christus hervorging. Artikel weiterlesen...

Haishu & Kaishu – zwei Prinzipien des Goju-Ryu

Die Kata des Gojuryu werden charakterisiert durch dynamische und kreisförmige Bewegungen als auch durch einen stabilen Stand. Die Bewegungsmuster und Kampftaktiken des Karate-Do werden seit jeher durch die Kata überliefert – einige Kata – wie bspw. die Sanchin – sind bereits einige Hundert Jahre alt. Artikel weiterlesen...

Neko Ashi Dachi

Neko Ashi Dachi ist japanisch und wird als »Katzenfußstellung« übersetzt. Dabei heißt Neko »Katze«, Ashi ist der »Fuß« und Dachi bedeutet »Stellung/Stand«. Die Grundstellung: Die Zehen des hinteren Fußes zeigen rund 45º nach außen, der vordere Fuß zeigt gerade nach vorn und berührt nur mit dem Fußballen den Boden. Stellt man sich jetzt eine Linie vor, die gerade nach vorn verläuft, befinden... Weiterlesen →

Im Portrait: Leo Lipinski

Im Karate-Do gibt es diverse Stilrichtungen, wie bspw. das Goju-Ryu. Aber auch innerhalb des Goju-Ryu gibt es wiederum sogenannte Strömungen, die sich untereinander mehr oder weniger unterscheiden. Einer dieser Strömungen ist das Gojuryu Seiwakai, dessen prominenter Vertreter über Jahre hinweg LEO LIPINSKI war. Übrigens: Die Gojuryu-Strömung Seiwakai wurde durch SHUJI TASAKI begründet, welcher ein Schüler von... Weiterlesen →

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