Einatmen und Ausatmen gemäß des GO und JU

Verschiedenes über Karate - von Chojun Miyagi Ich weiß nicht wann es geändert wurde, aber mittlerweile wird »Karate« mit »leere Hand« anstatt »chinesische Hand« übersetzt. Wie auch immer; ich bin froh zu wissen, dass Karate heutzutage in ganz Japan als Okinawaische Kampfkunst bekannt ist, vor allem seitdem es vom Dainippon Butokukai (großjapanischer Kampfkünsteverband für Kunst... Weiterlesen →

Sanchin Dachi

Dem Sanchin Dachi wird vor allem im Gojuryu eine besondere Bedeutung beigemessen. So kommt ausschließlich diese Stellung in den beiden Katas (Sanchin und Tensho), die besonders repräsentativ für das Gojuryu sind, vor. Sanchin kann als »Drei Schlachten« oder auch »Drei Kriege« übersetzt werden, Dachi bedeutet schlicht »Stellung« respektive »Stand«. Der Sanchin Dachi kann demnach als »Dreikriegestellung« übersetzt werden.

»Otagai ni Rei« hier, »Sensei ni Rei« dort

Egal ob Otagani ni Rei, Sensei ni Rei oder auch Shomen ni Rei – jeder Karateka kennt zumindest einiger dieser Grüße. Doch: was bedeuten sie überhaupt? Eingangs kann gesagt werden, dass Rei im Grunde als Gruß zu verstehen ist. In Japan ist er in der Gesellschaft tief verankert. So wird er beispielsweise in der Schule benutzt. Erwähnt sei auch, dass der Rei im erzieherischen Sinne einen gewissen Wert einnimmt. So soll man angehalten sein, Respekt, Demut und auch Höflichkeit an den Tag zu legen. Durch das erhöhte Aufkommen des Rei im Training – und zumindest in Asien teils in der Schule – soll diese Einstellung anderen gegenüber verinnerlicht werden.

Shoto Niju Kun – Die 20 Regeln des Karate-Do

Seinerzeit stellte GICHIN FUNAKOSHI (sein Künstlername war Shoto) zwanzig Regeln für das angemessene Verhalten für Karateka auf, die im Übrigen der Charakterschulung dienen sollen. Die japanische Bezeichnung lautet Shoto Niju Kun – wörtlich übersetzt »die 20 Regeln des Shoto«. Sie sind mitunter auch unter der Bezeichnung Karatedô-Nijû-Jô bekannt.

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