Kake Uke

Vielen Karateka sollte die Abwehr Kake Uke bekannt sein. Nachfolgend möchte ich diese Abwehrtechnik vorstellen sowie deren Merkmale und Anwendung kurz aufzeigen.  Unter dem Kake Uke versteht man eine seitliche Hakenabwehr, die auf mittlerer Stufe angewandt wird, d.h. zur Verteidigung des Brust- und Bauchbereichs (chudan). Außer im Gojuryu ist er unter anderem noch im Shitoryu,... Weiterlesen →

Kata »Saifa«

Saifa wird oftmals mit »zerbrechen« oder »zerschmettern« übersetzt - eine freie Übersetzung erzählt auch von »Burgmauer brechen«. Die Kata Saifa soll gemäß einer Legende in Süd-China auf einem Boot entstanden sein; ihr Erschaffer ist bis heute unbekannt. Es gibt zwei gegensätzliche Ansätze, wie die Kata angesehen werden kann. Einerseits als harte Kata, deren Ausführung dazu dient, das... Weiterlesen →

Kata »Tensho«

Tensho bedeutet so viel wie »Drehende Hände« oder auch »Sechs Formen«. Die »sechs« Formen sollen einer Legende nach für sechs chinesische Staaten (Han, Chao, Wie, Ch’u, Yen und Chi) stehen, aus denen die Han-Dynastie 206 vor Christus hervorging.  Die Kata Tensho wurde von Chojun Miyagi für das Goju-Ryu geschaffen und zeichnet sich durch die eher... Weiterlesen →

Kata »Sepai«

Die Sepai wird als Fortsetzung der Kata Seisan angesehen und gilt im Goju-Ryu als dritthöchste Kata. Ihr Name bedeutet »achtzehn«, kann aber auch für »18 Formen« stehen. Letzteres ist darauf zurückzuführen, dass die Kata 18 verschiedene Hand- bzw. Beintechniken enthalte. Einen etwas anderen Ansatz ist Morio Higaonnas Interpretation als Kombination »6 x 3«. Die »6« stünde... Weiterlesen →

Historischer Abriss zum Karate-Do

Kampfkunst aus Ryukyu - von Chojun Miyagi Vorwort Was ist Karate? Es ist die Kunst für Körper und Geist, die wir zur Förderung unserer Gesundheit im Alltag ausüben, doch im Notfall ist es die Kunst der Selbstverteidigung - ohne Waffe. In den meisten Fällen kämpfen wir mit unserem Körper - den Händen, den Füßen, den... Weiterlesen →

Haishu & Kaishu – zwei Prinzipien des Goju-Ryu

Die Kata des Goju-Ryu werden charakterisiert durch dynamische und kreisförmige Bewegungen als auch durch einen stabilen Stand. Die Bewegungsmuster und Kampftaktiken des Karate-Do werden seit jeher durch die Kata überliefert - einige Kata - wie z.B. die Sanchin - sind bereits einige Hundert Jahre alt. Seinerzeit legte Chojun Miyagi zwölf Kata für sein Goju-Ryu fest.... Weiterlesen →

Neko Ashi Dachi

Dieses Mal möchte ich euch den Neko Ashi Dachi etwas näher bringen, einem meiner Lieblingsstände. Neko Ashi Dachi ist japanisch und wird als »Katzenfußstellung« übersetzt. Dabei heißt Neko »Katze«, Ashi ist der »Fuß« und Dachi bedeutet »Stellung/Stand«. Wie hat man sich nun hinzustellen, wenn das Kommando vom Trainer kommt, sich im Neko Ashi Dachi hinzustellen?... Weiterlesen →

Im Portrait: Leo Lipinski

Wie die meisten unter Euch wissen dürften, gibt es im Karate-Do verschiedene Stilrichtungen, wie eben auch das Goju-Ryu. Aber auch innerhalb des Goju-Ryu gibt es wiederum sogenannte Strömungen, die sich untereinander mehr oder weniger unterscheiden. Heute möchte ich euch Leo Lipinski kurz vorstellen, einem Vertreter des Gojuryu Seiwakai. Um kurz einen Draht herzustellen: Die Gojuryu-Strömung Seiwakai... Weiterlesen →

Sensei Meitoku Yagi

»Ich rede nicht gern über Karate«, sagte Meitoku Yagi. Er meint damit, er spreche ungern darüber, wie man einen Gegner mit Techniken besiegt oder wie du mit Karate gewinnen kannst und ähnliches. Es war auch eine der Lehren seines Meisters, Chojun Miyagi.

Shiko Dachi

Nachdem wir bereits den Sanchin Dachi etwas genauer betrachtet haben, ist jetzt der Shiko Dachi an der Reihe. Der Shiko Dachi gilt als offene Bereitschaftsstellung. Übersetzt heißt Shiko so viel wie »vier Schenkel«, Shiko Dachi ist also der »Vier-Schenkel-Stand«. Die Füße befinden sich etwa in doppelter Schulterbreite nebeneinander und zeigen rund 45º nach außen. Die Knie... Weiterlesen →

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