Mündliche Geschichten über Kanryo Higaonna, überliefert von seinem Schüler Seiko Higa

Ich begann 1955 an der Ryukyu Universität Karate zu erforschen, stellte aber bald fest, dass es aufgrund einer kleinen Anzahl von Büchern oder schriftlicher Materialien über Karate sehr schwierig oder fast unmöglich ist. Ich besuchte die Universitätsbibliothek und viele andere große Bibliotheken, um wertvolle Bücher über Karate zu beziehen, aber ich konnte sie nicht finden. Selbst wenn ich einen historischen Artikel über den Ursprung des Karate fand, waren es stets sehr einfache und kurze Aufsätze, die kaum fünf oder sechs Zeilen umfassten. Deren Inhalte waren mir auch nicht wirklich neu.

Ura Kake Uke

  Neben dem Yoko Uke und dem Kake Uke gehört der Ura Kake Uke zu den gängigsten Abwehrtechniken auf chudan-Höhe (Brust- und Bauchbereich). Ins Deutsche übersetzt versteht man unter Ura Kake Uke eine »umgekehrte Hakenabwehr« (Ura = umgekehrt, Kake = Haken, Uke = Abwehr).    In der Ausgangsposition verhält es sich wie unter anderem beim... Weiterlesen →

Yoko Uke

Zu den ersten zu erlernenden Abwehrtechniken im Goju-Ryu gehört der Yoko Uke. Weithin (vor allem im Shotokan) ist die Bezeichnung Uchi Ude Uke verbreiteter. Übersetzt ins Deutsche bedeut Uchi so viel wie »innen« und Ude »Arm«; Uke steht auch hier wieder für »Abwehr« – es handelt sich quasi um eine innere Armabwehr. Die Ausgangsposition des... Weiterlesen →

»Dancing Old Man«

Spricht man über den Zusammenhang zwischen Karate und Okinawanischen Tanz, erinnert mich das an eine interessante Geschichte, die ich von meinem Vater, Seitoku Higa, erzählt bekam.

Kata »Saifa«

Saifa wird oftmals mit »zerbrechen« oder »zerschmettern« übersetzt - eine freie Übersetzung erzählt auch von »Burgmauer brechen«. Die Kata Saifa soll gemäß einer Legende in Süd-China auf einem Boot entstanden sein; ihr Erschaffer ist bis heute unbekannt. Es gibt zwei gegensätzliche Ansätze, wie die Kata angesehen werden kann. Einerseits als harte Kata, deren Ausführung dazu dient, das... Weiterlesen →

Kata »Tensho«

Tensho bedeutet so viel wie »Drehende Hände« oder auch »Sechs Formen«. Die »sechs« Formen sollen einer Legende nach für sechs chinesische Staaten (Han, Chao, Wie, Ch’u, Yen und Chi) stehen, aus denen die Han-Dynastie 206 vor Christus hervorging.  Die Kata Tensho wurde von Chojun Miyagi für das Goju-Ryu geschaffen und zeichnet sich durch die eher... Weiterlesen →

Kata »Sepai«

Die Sepai wird als Fortsetzung der Kata Seisan angesehen und gilt im Goju-Ryu als dritthöchste Kata. Ihr Name bedeutet »achtzehn«, kann aber auch für »18 Formen« stehen. Letzteres ist darauf zurückzuführen, dass die Kata 18 verschiedene Hand- bzw. Beintechniken enthalte. Einen etwas anderen Ansatz ist Morio Higaonnas Interpretation als Kombination »6 x 3«. Die »6« stünde... Weiterlesen →

Historischer Abriss zum Karate-Do

Kampfkunst aus Ryukyu - von Chojun Miyagi Vorwort Was ist Karate? Es ist die Kunst für Körper und Geist, die wir zur Förderung unserer Gesundheit im Alltag ausüben, doch im Notfall ist es die Kunst der Selbstverteidigung - ohne Waffe. In den meisten Fällen kämpfen wir mit unserem Körper - den Händen, den Füßen, den... Weiterlesen →

Haishu & Kaishu – zwei Prinzipien des Goju-Ryu

Die Kata des Goju-Ryu werden charakterisiert durch dynamische und kreisförmige Bewegungen als auch durch einen stabilen Stand. Die Bewegungsmuster und Kampftaktiken des Karate-Do werden seit jeher durch die Kata überliefert - einige Kata - wie z.B. die Sanchin - sind bereits einige Hundert Jahre alt. Seinerzeit legte Chojun Miyagi zwölf Kata für sein Goju-Ryu fest.... Weiterlesen →

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